Notlösung

„Mein Leben ist eine einzige Baustelle, es besteht nur aus Notlösungen“.

OK. Eine Notlösung löst doch die Not für den Moment und auf einer Baustelle wird gearbeitet. Jeden Tag ein Stein mehr, jeder Tag ein kleiner Fortschritt.

… bleiben Sie dran (?), Ihre I. M. Puls

Die Kunst des Zuhörens

Seit bald 35 Jahren arbeite ich bei der Telefonseelsorge. Dort kann man Tag und Nacht anrufen, wenn man ein Anliegen hat und darüber reden will. Auffällig ist, dass die meisten Gespräche mit dem Satz enden: Danke, dass Sie mir zugehört haben.“

Was hat es mit dem Zuhören auf sich? Warum wünscht man sich, dass da jemand ist, der einen wahrnimmt, der Zeit hat, dem ich etwas erzählen kann. Der zuhört ohne gleich von sich selber zu reden. Wenn mir jemand zuhört, dann nimmt sie oder er Anteil an mir. Dann bin ich in Beziehung, dann bin ich mit all meinen Gefühlen und Gedanken nicht alleine. Wenn mir jemand ganz uneigennützig und voller Aufmerksamkeit zuhört, wenn er versucht, mich zu verstehen, mich damit achtet und ernst nimmt, dann passiert es, dass ich für mich selber wieder mehr Achtung empfinde. Wenn ich das, was in mir arbeitet, ungestört erzählen darf, dann entsteht Ordnung in meinen Gedanken und Gefühlen und dann weiß ich oft selber wieder, wie es weitergehen kann. Weiterlesen

Heute ist ein guter Tag!

Blog_Heute ist ein guter TagHeute ist ein guter Tag!
Hab´s gesehen in meinem Herzen,
glasklar, ganz ohne Schleier.
Heute, im Hier und Jetzt,
beglückt und wie berauscht davon.
Bloß kein Blick in die Zukunft,
die vielleicht keine ist
Heute – heute ist ein guter Tag!

 

 

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Keiner wie der andere

Eine psychische Krankheit in der Familie verändert alles. Am Anfang ist man wie vor den Kopf gestoßen, sicher nur eine vorübergehende Phase, ein Spleen und dann die Diagnose. Plötzlich hat die Veränderung einen Namen, man kann sie einordnen, bei der Krankenkasse hat sie sogar eine Nummer, es gibt Literatur darüber. Therapeuten und Psychiater wissen viel darüber und haben einen Plan wie sie bei der Behandlung vorgehen werden. Meistens mit dem Hinweis dass die Behandlung nicht von heute auf morgen abgeschlossen sein wird.

Manche resignieren, manche brechen die Behandlung ab und für viele fängt nun die mühsame Suche nach dem richtigen Therapeuten mit dem richtigen Konzept an.

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Chatten – was soll das sein?

„Chatten“ das klingt irgendwie „neumodisch“ und ist sicher nur was für die ganz Jungen?!

Ja und nein, denn auch das beliebte WhatsApp fürs Handy ist ein Chatprogramm! Das Wort „chatten“ kommt aus der Computersprache, ist englisch und bedeutet soviel wie „plaudern“. Chatten kann man im Internet auf verschiedenen Webseiten und eben mit Whatsapp. Funktionieren tut das überall gleich. Man meldet sich mit Namen und Passwort an, die frei erfunden werden. Ja und dann braucht es für einen Chat im Internet einen Partner, der zur gleichen Zeit angemeldet sein muss. Es steht ein „Chatroom“ zur Verfügung, der je nach Internetseite mehr oder weniger öffentlich ist. Man schreibt einen kurzen Satz ins vorgegebene Formular und drückt die Entertaste. Damit ist der Satz an den Chatpartner gesendet und der sieht ihn am Bildschirm. So entsteht ein Dialog mit Sätzen. Beliebt sind auch Smileys und Abkürzungen beim Schreiben. So könnte ein Chatdialog aussehen: Weiterlesen

Das Leben ist fragil

Was, wenn die Dinge hoffnungslos erscheinen?

Ob Spitzensportler oder kleiner Angestellter im Burnout, ob Ehefrau, die nach 25 Jahren durch eine jüngere „ersetzt“ wird – jeden und jede kann es irgendwann im Leben treffen. Das Leben ist fragil – auch in unseren Breiten, in denen kein Krieg die Existenz zerstört. „Selbstbehandlung“ durch Alkohol und Medikamente sowie Depressionen sind oft jahrelange Folgen. Statt Boden unter den Füßen Perpektivlosigkeit und Schmerz. Im schlimmsten Fall ein Suizid(versuch). Menschen, die an Suizid denken, glauben, dass der Schmerz nicht länger ertragbar ist, dass sie nichts tun können, um sich besser zu fühlen und dass er nie aufhören wird. Was hilft? Weiterlesen

Den Kopflasten Leichtigkeit zufächeln

Nach meinem Dienst in der Telefonseelsorge klingt aus dem
letzten Gespräch noch ein Thema nach….

Den Kopflasten Leichtigkeit zufächeln

Zwischenraumlos zugepflastert! Last um Last stappelt sich im Kopf. Stopp, durchschnaufen und den Kopflasten Leichtigkeit zufächeln!

Ein witziger Film, eine interessante Ausstellung, ein Theaterstück, Natur erleben, oder ein Eis vom Konditor bei einem Spaziergang genießen…, bringt wieder Leichtigkeit ins Denken.

Lüften Sie Ihr Hirn regelmäßig (?), Ihr I.M.Puls

ICH HABE SCHON ANGST VOR DEM URLAUB……

Blog_Es gibt MenschenEs gibt Menschen, die können nicht Urlaub machen und hassen das Wort Ferien, weil sie da alleine und auf sich gestellt sind und die gewohnte täglich Arbeitswelt nicht da ist. Weil sie mit der Zeit und mit sich selbst nichts  anzufangen wissen und vielleicht auch niemanden haben, mit dem sie die viele freie Zeit teilen können. Weiterlesen