BeAchte deinen Schlaf.

man in bed with eyes opened suffering insomnia sleep disorderDie Bedeutung des Schlafes für ein gutes Leben. Nicht nur für Kinder wichtig.

Kinder und Jugendliche brauchen mehr Schlaf als oftmals angenommen wird. Auch 13 und 14 Jährige benötigen noch zehn bis elf Stunden Schlaf, erst später brauchen sie ca. neun Stunden. Auch wenn sich in der Pubertät der Schlafrhythmus um ca. ein bis zwei Stunden durch die Ausschüttung des Hormons Melatonin nach hinten verschiebt, ist eine lange Zeit der Ruhe-konkret ein guter Nachtschlaf, für eine gute Konzentration in Schule und Alltag notwendig.

Was sind Schlafräuber für Kinder, Jugendliche und immer häufiger auch für Erwachsene?

  • Handy, Tablet, elektronische Geräte: zu häufiger und zu langer Konsum, besonders am Abend oder bis spät in die Nacht. Es stellt sich dann ein „sozialer Jetlag“ ein. Bei Volksschulkindern wurde ein Schlafdefizit von einem Monat pro Jahr errechnet.
  • Zu spätes Abschalten der Geräte vor dem zu Bett gehen: immer „online“ sein, nicht mehr „abschalten“ können als emotionale Haltung.

Auswirkungen von Müdigkeit:

  • Vermehrt leiden junge Menschen auf Grund der Müdigkeit unter Schlafstörungen, nicht Einschlafen können oder Durchschlafen können, daraus können sich Depessionen , Bluthochdruck und Herz-Kreislaufprobleme entwickeln.
  • Konzentrationsmängel in Schule und Berufsalltag
  • Vermehrtes Sitzen vor dem Lapdop, Fernseher heißt häufig auch Bewegungsmangel, Muskelverspannung , Rücken-Nackenschmerzen.
  • Gesprächsmangel und höheres Konfliktpotential durch Müdigkeit: wer müde ist dem geht das „Häferl“ gleich mal über und laut aktuellen Studien bleibt in Familien nur 17 Minuten Zeit für das miteinander Reden. Für ein gutes Leben viel zu wenig! Reden heißt Beziehung.

Sieben Tipps für die Schlafhygiene:

1)      Immer zur selben Zeit ins Bett – so wenig wie möglich Ausnahmen machen, auch am Wochenende und im Urlaub.

2)      Rituale am Abend– Lesen, Tagebuch schreiben, Kreuzworträtseln, Kräuterttee trinken, bei Kinder ein Tasse warmen Kakao trinken , vorlesen

3)      Bildschirme (Lapdop, Handy, Computer) ausschalten– mindestens eine Stunde vor dem Schlafen gehen- das helle Licht macht munter.

4)      Schlaf und Arbeitsplatz trennen– z.b. große, grüne Pflanze, Raumteiler

5)      Nicht mit Kopfhörer einschlafen-der MP3-Player stört den Tiefschlaf und macht Stress

6)      Keine Muntermacher– ab 17h kein Obst, Energiedrinks, Schwarzer/Grüner Tee, Kaffee

7)      Kühl schlafen– immer vor dem Ruhen lüften, bewusst einige Male ein- und ausatmen, maximal 18 Grad im Schlafzimmer