Archiv für den Monat: Juli 2017

Körper und Psyche sind unzertrennlich!

Wie das schon klingt, ….unzertrennlich…. wie ein Liebespaar etwa…., sich ergänzend, sich treu bleibend, sich gegenseitig hundertprozentig unterstützend…!

Lange Zeit wurden Körper und Psyche  z. B. in der Medizin aber auch in diversen Therapien getrennt betrachtet und  getrennt behandelt.

Heute gibt es bereits zahlreiche interessante Studien über das Zusammenspiel von Körper und Psyche und man weiß wie sehr sie sich gegenseitig beeinflussen können. Höchst spannende Ergebnisse geben Auskunft darüber wie großartig unser Körper funktioniert und agiert um uns möglichst gut und lange durchs Leben zu begleiten.

Mit ganz einfachen Übungen kann man sich selbst davon überzeugen wie der Körper auf die Psyche wirken kann. Wir alle können an Körperhaltungen unserer Mitmenschen Stimmungen erkennen. Nun ist das Großartige daran, dass wir durch Körperhaltung   auch bewusst Stimmung und Gefühle erzeugen können.

Zwei kleine Beispiele: Weiterlesen

Homosexuelle Freunde

Ich habe eine lesbische Freundin und mein Sohn hat einen schwulen Freund. Aber nicht in dem Sinne, dass sie eine Partnerwahl darstellen, sondern in dem Sinne, dass sie Ausdruck einer Freundschaftswahl sind. Sie sind Menschen, mit denen wir gern zusammenkommen und gemeinsam eine gute, meist Freizeit verbringen.

Ich persönlich war immer froh, dass ich nicht homosexuell bin. Ich finde, man und frau kann sich die eigene sexuelle Orientierung nicht aussuchen und dass mir eine heterosexuelle Orientierung zugedacht worden war, empfand ich immer als erleichternd, weil weniger kompliziert und herausfordernd für das Leben in unserer Gesellschaft. Weiterlesen

Gemeinsam im Hamsterrad …

„Derzeit geht es mir mit unserer Beziehung nicht gut. Es fühlt sich an, wie wenn wir auf zwei gleich verlaufenden, aber voneinander getrennten Wegen unterwegs sind. Die Richtung ist dieselbe, irgendwann treffen wir uns vielleicht auch wieder auf einem Weg und gehen miteinander weiter, aber derzeit gibt es wenig Gemeinsames.“

Die Betroffenheit der Anruferin ist spürbar.

Auf welchen Wegen sie und ihr Mann denn gerade unterwegs seien, frage ich.

Sie seufzt tief. Beide sind vollzeitbeschäftigt, beide haben gerade viel Stress im Job und dann ist da noch die Baustelle. Sie bauen gerade Haus, machen vieles selbst und wollen Ende des Jahres einziehen.

Ihre Gespräche drehen sich nur mehr um die To-dos auf der Baustelle und den Stress im Job. „Eh, klar“, meint sie abschließend, „wahrscheinlich geht es auch nicht anders und ist bei allen so. Das wird schon wieder.“ Weiterlesen

Die Grenzen des Zuhörens

Sie kann´s nicht mehr hören. In einer Kampagne der Wiener Linien für mehr Rücksichtnahme, wird dafür geworben, das laute Telefonieren in den öffentlichen Verkehrsmitteln sein zu lassen.

Tatsächlich kann es sehr nervend sein, wenn man in der U-Bahn oder im Zug etwas lesen möchte und nicht umhin kann, gleichzeitig der raumfüllenden Kommunikation eines Fremden zuhören zu müssen. Ich kann´s nicht mehr hören – ist ein Satz, der wohl auch in vielen persönlichen und beruflichen Kontakten gedacht oder gesagt wird.

 Die Stopp-Taste drücken

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